Dok Auseinandersetzung bei TikTok beendet
Zusammenfassung nach Verdi Pressestelle Landesbezirk Berlin Brandenburg
Im Konflikt um die Kündigung zahlreicher Content-Moderator*innen bei TikTok Germany hat die Einigungsstelle zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat einen Beschluss gefasst. TikTok hatte zuvor eine tarifvertragliche Regelung abgelehnt und so das Verfahren erzwungen.
Dabei sind laut Verdi deutlich bessere Bedingungen erreicht worden seien als ursprünglich angeboten. Verdi kritisiert den wachsenden Einsatz von KI und Outsourcing, der die Qualitätsstandards der Moderation senke und TikTok seiner sozialen Verantwortung entziehe.
Der Streik habe gezeigt, dass auch große Social-Media-Plattformen bestreikt werden können. Die internationale Aufmerksamkeit mache deutlich, dass der Konflikt weit über TikTok hinausreiche – es geht um grundlegende Machtfragen in der digitalen Wirtschaft. Verdi fordert politische Maßnahmen gegen die Konzentration wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Einflussmacht bei wenigen Plattformen.
Verdi will die Organisierung der Tech-Beschäftigten in Berlin-Brandenburg weiter vorantreiben und fordert sichere Arbeitsbedingungen sowie qualifizierte Fachkräfte, die den Einsatz von KI überwachen.
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